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Selbst wenn Trainingsbausteine noch so praxisnah mit
Übungen und konkreten Beispielen aus dem alltäglichen
Arbeitsablauf konzipiert sind, sind unterstützende
Maßnahmen zur Implementierung der Seminarinhalte
zusätzlich sehr hilfreich. In der geschützten Atmosphäre
eines Seminars fällt das Agieren immer leichter als dann
im Arbeitsalltag, wo plötzlich noch andere Hemmfaktoren
oder die betriebsblinden Flecken die Umsetzung
erschweren.
Bei
Aktivitäten, die daher direkt vor Ort stattfinden, hat
der Trainer die Möglichkeit, wirklich detailliert die
spezifische Situation in ein in ein individuelles
Training oder in eine Beratung einfließen zu lassen.
Anders als bei Seminaren oder Gruppentrainings wird beim
Coaching direkt am Arbeitsplatz des Teilnehmers
trainiert. Der Teilnehmer wird individuell von einem
Trainer betreut; das heißt, dass Probleme, die direkt
aus alltäglichen Arbeitssituationen entstehen (z.B.
Kundenkontakte, Telefonkontakte, Zeitmanagement, etc.)
vom Trainer zuerst beobachtet und sofort im Anschluss
daran auch bearbeitet werden. Der Schlüsselmoment dieser
Methode liegt somit in der tatsächlichen Beobachtung mit
anschließender Intervention während alltäglicher
Arbeitssituationen des Teilnehmers.
Diese Form des Individualtrainings am Arbeitsplatz hat
den Vorteil, dass ein hoher Praxistransfer der erlernten
Techniken erreicht werden kann. Weiters ist eine erste
Erfolgskontrolle durch den Trainer und den Teilnehmer
selbst gegeben.
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